Die wichtigsten englischen Redewendungen und Ausdrücke

Die wichtigsten englischen Redewendungen und Ausdrücke

Idiomatische Ausdrücke nehmen in der englischen Sprache einen wichtigen Stellenwert ein. Um fließend Englisch zu sprechen, kann es sich als sehr nützlich erweisen, diese gut zu kennen und zu wissen, wie man sie richtig verwendet. Wir stellen Ihnen hier die bekanntesten englischen Ausdrücke und Redewendungen vor, damit Sie die Sprache Shakespeares wie ein Muttersprachler sprechen können.

 

  • „Break a leg!“: Hals- und Beinbruch!, Viel Glück!

Dieser Ausdruck findet traditionell im Theaterbereich Verwendung, um jemandem viel Glück zu wünschen, ohne ihm damit Unglück zu bringen. Der Ursprung dieses Ausdrucks, der übersetzt „Brich Dir das Bein“ bedeutet, geht auf das antike Griechenland zurück, als das Publikum am Ende eines Theaterstücks mit den Füßen stampfte, anstatt Beifall zu klatschen.

 

  • „To be sitting on the fence“: unentschlossen sein

Dieser Ausdruck, der wörtlich „auf dem Zaun sitzend“ bedeutet, wird verwendet, um seine Unsicherheit, Unentschlossenheit auszudrücken. In dieser Allegorie symbolisiert der Zaun die Entscheidung, die es zu treffen gilt. „Auf dem Zaun zu sitzen“ bedeutet also, hin- und hergerissen zu sein, und sich weder für die eine noch für die andere Seite entscheiden zu können.

 

  • „Out of the blue“: sich plötzlich und unerwartet ereignend

Dieser Ausdruck, der wörtlich „aus heiterem Himmel“ bedeutet, eignet sich gut, um etwas vollkommen Unerwartetes, Unvorhergesehenes zu beschreiben, das sehr plötzlich passiert.

 

  • „That rings a bell“:  das weckt Erinnerungen

Dies bezieht sich auf etwas, woran man sich nur schwer erinnern kann, das verworren und in der Erinnerung verblasst ist.

 

  • „Let’s call it a day “: das genügt für heute

Wörtlich übersetzt: „nennen wir es einen Tag“, handelt es sich um eine häufige Redewendung in der Arbeitswelt. Damit soll ausgedrückt werden, dass eine Aufgabe, ein Meeting oder ein Tag für beendet erklärt ist. Dies ist eine Möglichkeit, eine vorläufige Niederlage einzugestehen.

 

  • „It's not rocket science“: das ist kein Hexenwerk

Wort für Wort übersetzt steht der Ausdruck für: „das ist keine Raketenwissenschaft“. Dies stellt eine Art und Weise dar, jemandem zu verstehen zu geben, dass etwas nicht besonders kompliziert ist, und dass es sehr einfach zu begreifen oder durchzuführen ist.

 

  •  „When pigs can fly“: da müsste ein Wunder geschehen

Im wörtlichen Sinne bedeutet dieser Ausdruck „wenn Schweine fliegen können“. Er wird verwendet, um zu erklären, dass etwas niemals passieren wird.

 

  • „Make a long story short“: um es kurz zu machen / lange Rede, kurzer Sinn

Diese gängige englische Redewendung wird gebraucht, wenn man eine Erzählung kurz fassen möchte. Wörtlich übersetzt bedeutet dieser Ausdruck: „aus einer langen Geschichte eine kurze machen“.

 

Was man über die Übersetzung englischer idiomatischer Wendungen wissen sollte

Englische Redewendungen ergeben häufig keinen Sinn, wenn man sie wörtlich übersetzt. Daher ist es nötig, Bedeutungsäquivalente in der Zielsprache zu finden. Unabhängig vom zu übersetzenden Inhalt empfiehlt es sich, für die Übersetzung eines Textes ins Englische oder aus dem Englischen in eine andere Sprache die Dienste eines professionellen Übersetzers in Anspruch zu nehmen.

 

FAQ zu englischen Redewendungen

Ein idiom im Englischen steht für einen idiomatischen Ausdruck. Dabei handelt es sich um eine – zumeist bildliche – Wendung, deren Bedeutung sich im Laufe der Zeit durch den Sprachgebrauch entwickelt.

Um jemanden danach zu fragen, was er im Leben beruflich macht, sollten Sie auf Englisch formulieren: What do you do for a living? oder die verkürzte Variante What do you do? vewenden. Sie können Ihren Gesprächspartner auch die direktere Frage stellen: What is your occupation? oder auch What is your job?

Im Englischen gibt es verschiedene Ausdrucksweisen, um sich nach dem Befinden von jemandem zu erkundigen. Beispielsweise können Sie fragen: How are you doing?, How’s it going? oder How do you do? ‒ oder auch in einer umgangssprachlicheren Variante: What’s up?

 

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